MiR.Intensiv: Theater für alle!? – Zugänglichkeit und Barrierefreiheit am MiR Eine Kooperation mit dem Musiktheater im Revier
Montag, 23. Februar 2026 19:00–20:30 Uhr
| Kursnummer | 2612005 |
| Dozenten |
Friederike Brendler
Larissa Wieczorek |
| Datum | Montag, 23.02.2026 19:00–20:30 Uhr |
| Gebühr | kostenlos |
| Ort |
Treffpunkt: siehe Beschreibung
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Die Arbeit im Musiktheater lebt von der Kreativität aller Beteiligten, aber auch davon, dass die unterschiedlichsten Abteilungen ihren Beitrag leisten, damit am Ende auf der Bühne ein stimmiges Gesamtkunstwerk zu erleben ist. Im Rahmen von „MiR.intensiv“ werden die Strukturen und Arbeitsprozesse hinter den Kulissen erkundet. Die Teilnehmenden lernen Theatermenschen, ihre verschiedenen Berufe und Aufgabenbereiche kennen – und erhalten so neue Einblicke in das, was am Musiktheater passiert, um am Ende als echte Theaterexpertinnen und -experten die Vorstellungen des MiR noch besser verstehen - und damit auch mehr genießen - zu können.
Das Musiktheater im Revier (MiR) steht für die Idee: Theater ist für alle da! Doch was bedeutet das in der Praxis? Wie kann Musiktheater für alle inklusiv erlebbar werden? Seit Jahren bemüht sich das MiR um Barrierefreiheit: Neben baulichen Lösungen, wie Rollstuhlplätzen, die über eingebaute Rampen und Aufzüge erreicht werden, gibt es kostenlose Tickets für Begleitpersonen und die Möglichkeit den eigenen Blindenhund mitzunehmen. Aber das MiR geht noch weiter: Übertitel dienen nicht nur der Übersetzung von Opern, sondern helfen auch Menschen mit und ohne Hörbeeinträchtigungen, dem Inhalt besser folgen zu können. Mit der Reihe „HÖR.OPER“ bietet das MiR bereits seit 15 Jahren für blinde und sehbehinderte Besucher*innen Audiodeskriptionen und Tastführungen, die ermöglichen, Theater zu hören und zu spüren. Neu ist der Ansatz der „Aesthetic of Access“ – Barrierefreiheit als künstlerisches Prinzip, das von Beginn an in die Inszenierung einfließt. Diesen Weg geht die aktuelle Stückentwicklung „Ghost Me, If You Can“ des MiR.LAB. Im Rahmen des Kurstermins erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die technischen, organisatorischen und kreativen Mittel und Wege, mit denen das MiR Barrieren zu senken versucht. Sie lernen, worin dabei die theaterspezifischen Herausforderungen liegen – und können selbst ausprobieren, wie Theater hör-, fühl- oder (in den Übertiteln) lesbar und damit zugänglicher wird.
Treffpunkt: Theaterkasse des MiR
Alle "MiR intensiv"-Termine sind in diesem Semester jeweils als Einzelveranstaltungen buchbar.